KO-Turnier 2019

Der KO-Modus wird von vielen als abwechslungsreich und spannend angesehen – Grund genug für den BGC Wien, auch heuer wieder neben dem Donaupokal auch ein KO-Turnier auszurichten.

Die Wetterprognose für Sonntag sah zu Beginn der Woche folgendermaßen aus: einzelne Schauer, mäßiger bis lebhafter Wind, max. 9 Grad – oder in Umgangssprache übersetzt: saukalt, windig und auch noch nass. (Und wie meistens stimmte diese schlechte Prognose leider ganz genau.) Wie viele Starter durfte man da wohl erwarten? Es waren 20 Tapfere, davon mehr als die Hälfte von einem einzigen Verein. Nein, nicht die Heimmannschaft brachte dieses Aufgebot zustande. Einmal mehr war es der MGC Blau-Weiß, der verlässlich mit einem großen Team in Wien unterwegs war.

Gespielt wurden anfangs zwei Runden ohne Unterbrechung auf Score (mit Massenstart). Trotz unwirtlicher Bedingungen gab es sehr gute Einzelleistungen. Manfred Lindmayr führte das Feld mit 44 Schlägen vor drei weiteren BGC-Wien-Spielern an.

Zu erwähnen ist übrigens noch eine „besondere“ Bahn: Stumpfe(r) Kegel mit nur einem Kegel (siehe Foto). Weil die 2. Platte letztes Jahr gebrochen war und getauscht werden musste, jedoch nur eine Platte ohne Kegel verfügbar war, gibt es (derzeit) dieses Unikat.

Anschließend wurde das Feld in zwei Gruppen zu 8 bzw. 12 Spielern geteilt. Für drei Scoregleiche in der Mitte des Feldes (Johanna Knotzer, Michael Wolf, Ingrid Szeiler) entschied sich erst mittels Stechen, wo sie weiterspielen würden. Hanni Knotzer gewann diese Ausscheidung und spielte somit fortan in der besseren Gruppe weiter. Allerdings wartete damit auch Manfred Lindmayr als ersten Gegner…

Innerhalb der Gruppen wurde jeweils ein KO-Bewerb ausgetragen. In Gruppe A gewannen alle vier BGC Wien-Spieler ihre erste Runde und blieben somit bei den Duellen um die Plätze unter sich. Als Sieger ging Manfred Lindmayr vor Markus Danner hervor, Konrad Wanic sicherte sich Platz 3 (gegen Georg Pollmann). In Gruppe B gingen etliche Matches über die volle Distanz. Der Sieg ging letztlich an Michael Wolf, der Ingrid Szeiler abfertigte, Dritter wurde Marcel Gal, der Angelika Paulmayr nach hartem Kampf schlug. Angelika nützte den Bewerb übrigens nahezu in jeder Runde ordentlich zum Training aus, indem sie fast immer erst an der letzten Bahn die Entscheidung herbeiführte.

Gegen Ende des Bewerbs hatte der Wettergott ein Einsehen und die Sonne kam heraus. Spät aber doch ein versöhnliches Ende rechtzeitig zur Siegerehrung.

Die Ergebnisliste findest du auf der Homepage des WBGV über diesen Link, einige Fotos gibt es hier.

(Ingrid Szeiler)